Nachhaltiger leben mit Hund – wie geht das?

Mobilität, Konsum & Co: Nachhaltige Tipps für Sie und Ihren Hund

Ganz klar: Nachhaltigkeit ist eines der großen und wichtigen Themen unserer Zeit – es geht um unsere Zukunft. Über diese entscheiden aber nicht nur große Energiekonzerne. Jeder Mensch trägt durch sein tägliches Handeln zur positiven oder negativen Entwicklung bei – auch Hundebesitzer. Wir haben ein paar nachhaltige Tipps für das Leben mit Hund als Inspiration für Sie.

Mobilität: Nachhaltiger unterwegs mit Hund

Nachhaltig leben bedeutet: schonend mit der Umwelt umgehen. Dafür ist es wichtig, das eigene Tun zu hinterfragen. Wahrscheinlich sind Sie leidenschaftlich gerne mit Ihrem Hund unterwegs. Klar, Bewegung ist gesund und tut Ihnen und Ihrem Hund gut. 

 

Gehören Sie zu denen, die auf dem Land leben und für die nächste Gassirunde einfach vor die Tür gehen können? Oder fahren Sie mit dem Auto zum nächstgelegenen Waldstück? 


Wir produzieren zu viel CO2 – auch mit unseren Verbrennungsmaschinen. Natürlich sind Flüge noch belastender für die Umwelt, aber auch die vielen kleinen Autofahrten wirken sich aus. Überlegen Sie, welche Möglichkeiten Sie in Ihrer unmittelbaren Umgebung haben. Anstelle das Auto zu benutzen, können Sie und Ihr Hund schöne Runden mit dem Fahrrad drehen oder den nächsten Park mit der Straßenbahn erreichen – alles eine Frage der Organisation.

Umweltfreundliche Alternativen für die Gassi-Runde: Hundekotschaufeln aus Pappe

Was sich bei vielen schönen Spaziergängen nie vermeiden lässt: die Hundehäufchen. Die Süddeutsche Zeitung betitelte 2017 einen Artikel wie folgt: „Acht Millionen Hunde in Deutschland, 16 Millionen Kothaufen täglich – und die schwierige Frage nach der richtigen Entsorgung.“ Heute sind es über 10 Millionen Hunde und damit ca. 20 Millionen Kothaufen pro Tag. Diese vom Gehweg zu entfernen, ist nicht nur eine gute Idee – in vielen Städten ist es sogar Pflicht.

 

Die handelsüblichen schwarzen Plastiktüten bestehen aus Polyethylen und somit aus einem nicht nachwachsenden Rohstoff (Erdöl). 

 

Selbst wenn die Plastiktüten den Weg in die nächste Mülltonne finden (was leider nicht immer der Fall ist) – die Beutel sind nicht recycelbar. Es gibt aber Alternativen: Hundekotbeutel aus sogenanntem Bio-Plastik (also aus nachwachsenden Rohstoffen wie zum Beispiel Mais) und aus recyceltem (also wiederverwertetem) Plastik. Dennoch: Plastik bleibt Plastik. Wenn Sie komplett darauf verzichten möchten, können Sie zu einer „Pappschaufel“ des Braunschweiger Unternehmens The PooPick greifen. Diese verspricht Klimaneutralität durch Freiheit von Plastik und Erdöl

Ernährung und Konsum: Was braucht Ihr Hund wirklich?

Die Fleischproduktion wirkt sich erheblich auf den Ausstoß von Treibhausgasen aus – das wissen wir. Immer mehr Menschen folgen einem veganen Lebensstil. Manche Hundebesitzer machen auch Ihre Vierbeiner zu Veganern. Das wollen wir nicht generell verurteilen, dennoch sind wir davon überzeugt, dass Hunde von Natur aus Fleischfresser sind. Deshalb ist Rinti reich an natürlichen Fleischstücken bei allen Alleinfuttermitteln, ergänzt mit Vitaminen und Mineralstoffen im ausgewogenen Verhältnis – das ist unser Anspruch

 

Wir sagen: Hunde sind von Natur aus Fleischfresser. 


Denken wir mal an den sonstigen Konsum: Brauchen Hunde all die neuen Halsbänder, Leinen und Spielzeuge? Durch den öffentlichen Fokus, in dem die Nachhaltigkeit steht, haben wir gelernt, unser Konsumverhalten zu hinterfragen. So wie Sie beim Kauf von neuer Kleidung auf ökologische Aspekte achten, sollten Sie das auch bei neuwertigen Produkten für Ihren Hund tun. 

Na klar – ein neues Halsband oder eine neue Leine ist schön. Aber vielleicht muss es nicht der zehnte Ball aus dem Internet sein, der seinen Weg über mehrere Länder und viele Autobahnen zu Ihnen findet. Auch regionale Produkte erfüllen ihren Zweck. Doch denken Sie daran, dass viel Hundezubehör auch viel Verpackung und damit Müll mit sich bringt. 

Nachhaltiges Material für Ihren Hund: Upcycling und DIY

Wenn aus Ihrer Sicht kein Weg an einer Neuanschaffung für Ihren Hund vorbeiführt, versuchen Sie, auf das Material zu achten. Leinen, Halsbänder, Spielzeug und Co – viele der typischen Hunde-Gegenstände sind aus Kunststoff. Es gibt aber auch Alternativen wie zum Beispiel Kaffeeholz, Tau oder Naturkautschuk. Körbe aus Weidengeflecht, langlebige Näpfe aus Edelstahl oder Hundebürsten aus Holz – Möglichkeiten gibt es viele. Oder Sie probieren es einfach selbst, ein Spielzeug herzustellen. Upcycling- und DIY-Projekte (Do It Yourself) liegen voll im Trend. 

Nicht alles, was Sie nicht mehr benutzen, müssen Sie wegwerfen. Wie Sie zum Beispiel Hundespielzeug aus alten Textilien selber machen, erfahren Sie in unserem Artikel. Wir stellen Ihnen dort drei DIY-Ideen vor. 

Mit diesem Artikel wollen wir Sie als Hundebesitzer etwas sensibilisieren. Denn über 10 Millionen Hunde in Deutschland sind eine ganze Menge. Wir würden uns freuen, wenn Sie durch Ihren alltäglichen Umgang mit Ihrem Hund einen Teil zu einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen beitragen. Viel Spaß in der Natur!

Teilen Sie diesen Artikel mit Ihren Freunden & Bekannten:

Weitere Artikel der aktuellen Ausgabe