Gute Vorsätze für noch mehr Hundeliebe!

Mehr Zeit, mehr Bewegung, weniger schlechtes Gewissen – Ideen für ein tolles neues Hundejahr

Stellen Sie sich Folgendes mal vor: kein schlechtes Gewissen mehr, weil Ihr Hund zu lange alleine war. Entspannte Morgenspaziergänge, in denen der Faktor Zeit überhaupt keine Rolle spielt. Sie und Ihr Hund sind ausgelastet und entspannt. Wir würden es zwar gerne tun, können Ihnen aber nicht versprechen, dass 2020 alles besser wird. Aber wir haben Ideen, wie Sie das Jahr 2020 für sich und Ihren Hund optimal nutzen. 


So kommen Sie raus aus der Spirale „keine Zeit = schlechtes Gewissen”

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research in Deutschland im Januar 2019 gaben rund 47 Prozent der Befragten an, dass sie kein Haustier besitzen, da sie keine Zeit hätten, sich um dieses zu kümmern. Und ja – das Zeit-Argument ist durchaus berechtigt. Vor allem für Hunde. Sie sollten pro Tag rund zwei Stunden allein für die Bewegung Ihres Hundes einkalkulieren, einige Rassen benötigen sogar mehr. Dazu kommen Zeiten für Fellpflege und Pfotenpflege [Link: Pfotenpflege], Fütterung und Tierarztbesuche. Dabei ist es ja keinesfalls so, dass wir ohne Hund nur auf der faulen Haut liegen würden. Der Alltag ist ohnehin schon voll genug mit Job, Freunden, Familie, Terminen und Verpflichtungen.


Aber irgendwie bekommen wir unsere vielen Verpflichtungen
immer unter einen Hut.

Wenn der Stress dann vorbei ist, klopft aber hin und wieder das schlechte Gewissen an unser Oberstübchen. Eindeutiges Erkennungszeichen ist der Satz: „Du bist heute wieder viel zu kurz gekommen – das tut mir leid.“ Dann nehmen wir uns für die kommenden Tage vor, unserem Hund mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen.

Gute Vorsätze für Sie und Ihren Hund: Mehr Bewegung, mehr Zeit, viel Liebe!

Gute Vorsätze? Davon gibt es doch wirklich schon genug – gesünder leben, sparen, weniger Stress. Die Liste ist lang und auch schnell geschrieben. Warum sollten Sie sich für Ihren Hund mit noch mehr Stress belasten?

Klar: Ihr Hund hat es verdient, mehr von allem zu bekommen: mehr Aufmerksamkeit, mehr Bewegung, mehr Zuwendung, vielleicht auch mehr Erziehung und Regeln. Erinnern Sie sich noch daran, warum Sie sich einen Hund ins Leben geholt haben? Vielleicht wollten Sie nicht alleine sein, haben sich ein neues Familienmitglied gewünscht und haben sich dadurch vielleicht auch einen gesünderen Lebensstil und mehr Kuscheleinheiten versprochen? Aus welchem Grund auch immer – 

Eines ist sicher: Ihr Hund macht Sie glücklich.
Geben Sie es ihm also zurück.

Ideen für das beste Jahr mit Ihrem Hund

Jeder Hund hat seine eigenen Bedürfnisse. Je nach Rasse und Temperament können Sie ihn mit Bewegung, Brainfood, Action oder Wellness glücklich machen. Was alle Hunde gemeinsam haben, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung:

Weil sie zu den sozialsten Haustierarten zählen, wollen sie zur Familie gehören. Sie brauchen eine Bezugsperson, genau wie Regeln und Strukturen, regelmäßige Bewegung und eine artgerechte Versorgung mit einem ausgewogenen Hundefutter und der richtigen Pflege. 

Wenn Sie Lust auf Neues haben und unsere Ideen zu Ihrem Hund passen, legen Sie sich schon mal Stift und Zettel bereit – jetzt können Sie Pläne für 2020 schmieden!

Hiking mit Hund!

Wie wäre es mit einer Wandertour? Nur Sie, Ihr Hund und die Natur. Planen Sie regelmäßige Wanderungen an unterschiedlichen Orten. Das geht zu jeder Jahreszeit. Wichtig: Wenn Ihr Hund untrainiert ist, sollten Sie die Distanzen langsam steigern, um ihn nicht zu überfordern. Gerade kleine Hunde müssen sehr viel mehr Schritte machen als wir Menschen.

Der nächste Urlaub geht – auf den Campingplatz!

Das ist zwar nicht jedermanns Sache. Es gibt aber mittlerweile für alle Komfort-Level einen geeigneten Platz. Von Glamping, also glamourösem Campen, bis zum rustikalen Zeltplatz. Hauptsache, Ihr Hund darf mit. 

Wir haben einen Reiseblog für Sie ausfindig gemacht, der auch einen Beitrag zum Campen mit Hunden veröffentlicht hat. Sehr amüsant. 

Lust auf Laufen? Wie Sie und Ihr Hund fit werden

Ganz gleich, ob Sie joggen oder walken – beides ist Fitness für Sie und Ihren Hund. Starten Sie in kleinen Einheiten. 5x1 Minute joggen, dazwischen jeweils 1 Minute Pause. Klingt easy, oder? Steigern Sie die zeitlichen Intervalle wöchentlich. Nach 12 Wochen können Sie und Ihr Hund eine halbe Stunde am Stück durch den Wald laufen.

Eine neue Hunde-Clique finden

Kaum ist man aus der Haustür, begegnen den meisten Hundehaltern auch schon  weitere Hund-Halter-Gespanne. Es geht aber nichts über eine feste Hunde-Clique. Entweder sie entsteht ganz von alleine, weil Sie immer zur selben Zeit am selben Ort Ihre Runden drehen. Oder Sie suchen ganz konkret danach. Ein monatliches Treffen in der Natur mit netten Menschen und vielen Hunden ist ein kleines Happening im normalen Hundealltag. 

Öfter mal einen Tag am See oder Meer verbringen

Wasser hat auf viele Hunde eine ganz spezielle Anziehungskraft. Um die Seele hin und wieder baumeln zu lassen, ist ein Tag am See oder Meer eine willkommene Abwechslung. Fast alle ost- und nordfriesischen Inseln haben einen Hundestrand oder spezielle Angebote für Hunde.

Einen guten Überblick für Unterkünfte und Tagesausflüge finden Sie hier

DogDancing und Agility, um im Kopf fit zu bleiben

Beide Sportarten ähneln sich, weil sie Hund und Halter sportlich und geistig herausfordern. Wobei DogDancing mehr auf Rhythmus und Beweglichkeit abzielt. Beim Agility-Training leiten Sie Ihren Hund durch einen Parcours voller Hindernisse.  Falls Sie der Ehrgeiz packt – beide Disziplinen bieten Landes- und Weltmeisterschaften an.

Schlittenfahren mit Zughund

Der Winter ist für viele Hunde nicht gerade die Lieblings-Outdoor-Saison. Zu kalt, zu nass, zu matschig. Damit die Bewegung trotzdem nicht zu kurz kommt, können Sie bei entsprechenden Witterungsverhältnissen den Schlitten rausholen und Ihrem Hund beibringen, diesen zu ziehen. Es gibt dafür ein spezielles Schlittenzug-Geschirr. Gerade für kräftige Hunde ist das eine gute Möglichkeit, sich auszupowern.

Wassersport

Stand-up-paddling hat sich mehr und mehr bundesweit zum Trendsport entwickelt. Das geht auch mit Hund. Auch Floßfahrten, Kanutouren und Segeltörns sind mit Hund möglich und spaßig. Dafür braucht es eine gute Vertrauensbasis zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Um auf Nummer sicher zu gehen, legen Sie Ihrem Hund lieber eine Schwimmweste an.

Mit dem Rad zur Arbeit fahren

Das geht natürlich nur, wenn Ihre Arbeitsstätte mit dem Rad erreichbar ist. Wenn das der Fall ist, Sie sich bisher aber noch nicht durchringen konnten, die sportlichen Einheiten in Ihren Tagesablauf zu integrieren, möchten wir Sie dazu unbedingt ermutigen. Fangen Sie mit kurzen Sequenzen an und üben Sie mit Ihrem Hund, am Fahrrad zu laufen. Kleinere Hunde können im Anhänger oder Korb mitgenommen werden. Bauen Sie dann einfach den Morgenspaziergang auf der Strecke mit ein. 

Abnehmen für mehr Vitalität

Dieses Jahr müssen ein paar Pfunde runter? Das ist ein gutes Vorhaben. Denn durch überschüssige Kilos kann Ihr Hund lebensbeschränkende Krankheiten entwickeln. Brechen Sie aber nichts übers Knie. Tipps, wie Ihr Hund gesund abnimmt, finden Sie hier

Grundsätzlich gilt: Je mehr Herausforderungen Sie gemeinsam meistern, desto stärker wird die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund. 

In der Umsetzung zeigt sich oft, dass gute Vorsätze genauso schnell über Bord geworfen werden, wie sie entstanden sind. Erstaunlicherweise fällt es uns für andere, gerade für unsere Hunde, viel leichter, gute Vorsätze tatsächlich durchzuziehen. Eben weil sie all unseren Aufwand auf vielfache Weise in Form von Liebe zurückgeben. Könnten wir für uns selbst eigentlich auch viel öfter tun, oder? Starten Sie mit Ihrem Hund gut ins neue Jahr. 

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